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Medienmitteilung: Schritt zu normalerem Vereinsleben

Das Leben zahlreicher Vereine in Davos wird durch die Covid-19-Massnahmen sehr stark beeinträchtigt. Besonders betroffen sind Gruppen, die gemeinsam Sport treiben. Aufgrund der auch weiterhin geltenden Abstands- und Versammlungsregeln und der vom Bund verordneten Schliessung der Sportanlagen war für solche Vereine in den vergangenen zwei Monaten ein normaler Vereinsbetrieb praktisch unmöglich. Nun zeichnet sich indes eine Entspannung der Situation ab. Die Gemeinde erarbeitet gegenwärtig Schutzkonzepte für ihre unterschiedlichen Sport- und Freizeitanlagen, von denen alle spezifische Konzepte benötigen. In diesen Unterlagen ist festgehalten, welche Vorschriften und Auflagen die jeweiligen Nutzer einhalten müssen.

Die Konzepte werden, was die gemeindeeigenen Sportanlagen angeht, binnen einer Woche vorliegen. Das bedeutet, dass die Vereine beispielsweise ihren Spiel- und Trainingsbetrieb nach den Frühlingsferien, am Montag, 18. Mai, wieder sollten aufnehmen können. Entscheidend ist aber auch, dass die Vereine selber für die Sicherheit ihrer Mitglieder und die Einhaltung der vom Bund verordneten Regeln sorgen. Die Gemeinde wird die Einhaltung der in den Schutzkonzepten festgehaltenen Massnahmen kontrollieren. Werden Vorgaben nicht erfüllt, kann dies bis zur erneuten Schliessung bestimmter Anlagen führen.

Jetzt nicht nachlassen

Im jetzigen Zeitpunkt ohnehin entscheidend ist es, nicht nachzulassen – getreu der Informationskampagne des Bundes. Nur Selbstverantwortung und damit die Einhaltung der auch weiterhin geltenden Regeln des Bundesamtes für Gesundheit können verhindern, dass das Corona-Virus in einer zweiten Welle zu uns zurückkehrt, welche nicht nur zusätzliche Opfer befürchten liesse, sondern auch gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft hätte. Ganz wichtig ist die Feststellung, dass das Tragen von Schutzmasken die Regeln des Bundes – etwa in Bezug auf den Mindestabstand – nicht ersetzt. Auch wer eine Maske trägt, muss also grundsätzlich zwei Meter Abstand zur nächsten Person einzuhalten versuchen.

Frühlingsmarkt als Herausforderung

Der Sommer mit seinen verschiedenen Freiluftveranstaltungen naht und damit tauchen vermehrt Fragen auf, ob diese Veranstaltungen überhaupt durchgeführt werden können. Der Krisenstab hat Verständnis für diese Fragen, kann sie derzeit aber nicht abschliessend beantworten. Der für den 26. Mai angesetzte Frühlingsmarkt im Dorf soll nach jetzigem Wissensstand stattfinden, da der Bundesrat Märkte ab dem 11. Mai ausdrücklich zulässt. In welchem Rahmen der Frühlingsmarkt abgehalten werden kann, ist indes noch nicht klar. Sicher ist, dass auch für ihn ein Sicherheitskonzept erarbeitet werden muss. Wie dieses ausgestaltet sein wird (ob beispielsweise eine Maskentragpflicht herrschen soll), lässt sich heute noch nicht sagen. Schon jetzt absehbar ist, dass die Durchführung solcher Anlässe für die Verantwortlichen eine Herausforderung darstellt. Dass der Frühlingsmarkt anders ablaufen wird, als in früheren Jahren, darf als gesichert gelten. Er wird als Probelauf für vergleichbare Veranstaltungen – Stichwort Strassenfest offene Promenade im Juli – dienen.

Der Krisenstab bleibt aus diesem Grund weiterhin aktiv. Nach der Inkraftsetzung der verschiedenen Massnahmen folgt nun die schrittweise Lockerung. Diese darf keinesfalls unkoordiniert erfolgen, weshalb der Krisenstab in den kommenden Wochen wieder vermehrt gefordert sein dürfte.

Weitere Punkte

  • Der Anfang Woche in Betrieb genommene Besucher-Pavillon beim Zentrum Guggerbach erfreut sich regen Zuspruchs. Die Installation, die auch optisch einen gefälligen Eindruck hinterlässt, darf schon jetzt als Erfolg gewertet werden.
  • Nachdem die März- und April-Sitzungen das Grossen Landrats Corona-bedingt abgesagt werden mussten, finden die Sitzungen am 28. Mai und am 2. Juli statt. Zunächst tagt das Gemeindeparlament nicht im üblichen Saal, sondern im Kongresszentrum, wo die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ferner werden die Sitzungen ohne Publikum durchgeführt.
  • Die Bibliothek wird ab dem 11. Mai wieder geöffnet sein – allerdings nur für zuvor vereinbarte Termine.
  • Im Spital Davos werden wieder nicht-notfallmässige chirurgische Eingriffe vorgenommen, sofern die betreffenden Patienten keiner Risikogruppe angehören. Die Patienten werden vor den Eingriffen auf Corona getestet. Bislang sind keine zusätzlichen positiv getesteten Fälle aufgetreten.
  • Die Büros der Destinationsorganisation sind ab dem 11. Mai wieder geöffnet. Es wurden angemessene Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Ferner gilt die Zwei-Meter-Regel auch dort.

 



Datum der Neuigkeit 7. Mai 2020

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