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Forschung


Im traditionsreichen Wissenschaftsstandort Davos sind sechs Forschungsinstitute sowie zwei Forschungsförderungsorganisationen beheimatet.

Muster von Schneeansammlungen


AO Foundation

Die AO Foundation ist eine medizinisch ausgerichtete, unabhängige Non-Profit-Organisation unter der Leitung von international renommierten Fachärzten. Die AO wurde 1958 von 13 visionären Chirurgen und Orthopäden in Davos gegründet. Mit über 19’000 Ärzten, Operationspersonal und Wissenschaftlern in über 100 Ländern gilt die AO heute als eines der bedeutendsten medizinischen Netzwerke weltweit.

Die AO Foundation engagiert sich im Bereich Unfallchirurgie und Erkrankung des Bewegungsapparates sowie in der Aus- und Weiterbildung von Chirurgen. Im AO-Center Davos sind Forschung und das Management mit rund 220 Mitarbeitenden angesiedelt. Darüber hinaus bietet die AO Foundation Ausbildungsplätze für Polymechaniker, Informatiker, Biologielaboranten und im kaufmännischen Bereich an. Sichtbar wird die Arbeit der AO Foundation alljährlich im Dezember, wenn sich an den AO-Kursen im Kongresszentrum Davos rund 1400 Chirurgen aus aller Welt in den neuesten chirurgischen Techniken und Methoden weiterbilden.

AO Foundation


Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education

Im Juli 2009 hat die Kühne-Stiftung das Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) mit den Standorten Davos, München und Zürich initiiert und um die Standorte Augsburg, Bonn und St. Gallen im Jahr 2014 erweitert. Tragende Säulen der Initiative sind eine hoch qualifizierte und gut vernetzte Forschungstätigkeit im Bereich der Allergien und eine auf aktuellen Erkenntnissen basierende Ausbildung von medizinischen Fachpersonen. Mit der Etablierung von CK-CARE wurde eine der europaweit grössten privaten Initiativen auf dem Gebiet der Allergologie ins Leben gerufen.

Mit der Lancierung des Allergiecampus Davos für Behandlung, Forschung und Ausbildung in Davos Wolfgang wurde 2014 zudem eine neue Ära eingeleitet. CK-CARE baut in enger Zusammenarbeit mit dem führenden Forschungsinstitut SIAF und der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang ein in diesem Bereich weltweit einmaliges Zentrum auf, in dem Forschung, Therapie und Ausbildung im Allergiebereich, ideal vernetzt, auf gleichem Areal zusammenwirken und Synergien entwickeln können.

Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education


Global Risk Forum GRF Davos

Die Stiftung Global Risk Forum (GRF Davos) verfolgt den Zweck, nachhaltige und praktikable Lösungen für die vielfältigen Risiken, mit denen sich die Gesellschaft konfrontiert sieht, zu entwickeln und effizient in die Praxis umzusetzen.

“From Thoughts to Action" (von der Idee zur Umsetzung) – dieses Credo bildet die Grundlage für die Arbeiten des Global Risk Forum GRF Davos. Die Stiftung sieht sich als Brückenbauerin zwischen Forschung und Praxis und ist Organisatorin einer der grössten internationalen Konferenzen, die alle zwei Jahre in Davos stattfindet, der „International Disaster and Risk Conference IDRC Davos“, sowie diverser weiterer Konferenzen und Ausbildungskurse. Nebst internationalen Projekten engagiert sich GRF Davos auch regional und berät beispielsweise Bundesämter und Gemeinden im Risiko- und Katastrophenschutz. GRF Davos betreibt auch Forschung, zugänglich für alle und zum Nutzen der Gesellschaft, regional, national und global.

Global Risk Forum GRF Davos


WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung

Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) ist ein international tätiges Forschungs- und Dienstleistungszentrum mit rund 140 Mitarbeitenden. Es gehört zur eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und damit zum ETH-Bereich. Die Wissenschaftler erforschen den Schnee, seine Wechselwirkung mit der Atmosphäre, die Entstehung und die Dynamik von Lawinen sowie weiterer Massenbewegungen, den Lawinenschutz im Sinne des integralen Risikomanagements, Permafrost und Gebirgsökosysteme.

Das SLF bietet ausserdem diverse Dienstleistungen an, dazu gehören Beratungen zu Lawinenschutzmassnahmen, Expertisen zu Lawinenunfällen und die Entwicklung von Warnsystemen für Naturgefahren. Die bekannteste Dienstleistung ist das Lawinenbulletin, das im Winter zweimal täglich herausgegeben wird. Die SLF-Mitarbeitenden sind in der Lehre an Hochschulen tätig sowie in der Aus- und Weiterbildung von Sicherheitsfachleuten. Etwa 25 Studierende schreiben am SLF ihre Doktorarbeit. Vier Lehrlinge erhalten eine Berufsausbildung. Für die Öffentlichkeit bietet das SLF z.B. Institutsführungen, eine permanente Ausstellung und vielseitige Informationen im Internet an.

WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF


Physikalisch-Meteorologisches Observatorium Davos und Weltstrahlungszentrum

Das im Jahre 1907 gegründete Physikalisch-Meteorologische Observatorium (PMOD) beschäftigt sich mit der Erforschung der Sonnenstrahlung und deren Auswirkung auf das Erdklima. Im Jahre 1971 kam durch die Weltmeteorologische Organisation der Auftrag als Weltstrahlungszentrum (World Radiation Center, WRC) hinzu. Heute arbeiten unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Werner K. Schmutz in den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft, Elektronik und Administration 45 Mitarbeiter und drei Lehrlinge.

Zu den Haupttätigkeiten des PMOD/WRC gehören die Strahlungsmessungen der Sonne in allen Wellenlängenbereichen – von Ultraviolett bis Infrarot. Dafür werden in Davos die entsprechenden Messinstrumente entwickelt, welche dann sowohl auf der Erde als auch im Weltraum eingesetzt werden. Die Geräte gehören zu den genauesten ihrer Art und werden deshalb auch an eine internationale Kundschaft verkauft. Zudem wird an verschiedenen internationalen Forschungsprojekten gearbeitet, welche sich mit den Themen rund um die Sonnenphysik und den Klimawandel auseinandersetzen.

Das World Radiation Center hat die Aufgabe, Referenzmessgeräte zu betreiben, auf welche sich alle meteorologischen Strahlungsmessungen weltweit stützen. Jährlich werden deshalb zahlreiche Geräte aus aller Welt an das PMOD/WRC gesandt, um kalibriert zu werden. Alle fünf Jahre finden in Davos die Internationalen Pyrheliometer-Vergleiche statt, bei welchen die weltweiten Regionalzentren ihre Geräte nach der Davoser Referenz kalibrieren. Für Gruppen besteht die Möglichkeit auf Anfrage einen Einblick in die Tätigkeit des PMOD/WRC zu erhalten. Es wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Physikalisch-Meteorologisches Observatorium Davos und Weltstrahlungszentrum PMOD/WRC


Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung

Die Forschung am SIAF konzentriert sich auf die patientenrelevante translationale Forschung und Untersuchung der immunologischen Grundlagen allergischer und asthmatischer Erkrankungen, die Ansatzpunkte für neue präventive und kurative Behandlungen zugunsten der Betroffenen schafft. Das SIAF setzt sich auch verstärkt für eine personalisierte Medizin ein, damit Behandlungsansätze entwickelt werden können, die besser auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind, und welche die individuelle Symptomausprägung des jeweiligen Patienten stärker berücksichtigt. Nicht nur massgeschneiderte Behandlungstherapien, sondern auch präzisere Diagnosen erhofft man sich von der personalisierten Medizin.

Das SIAF ist der Universität Zürich angegliedert und Mitglied der Life Science Zurich Graduate School. Das stetig wachsende SIAF gehört zu den international meistzitierten und führenden Instituten auf seinem Gebiet und organisiert jährlich das international angesehene World Immune Regulation Meeting (WIRM) im Kongresszentrum Davos.

Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF


Academia Raetica

Die Academia Raetica vereint 28 hochqualifizierte wissenschaftliche Institutionen, um den Forschungsplatz Graubünden zu stärken, die Zusammenarbeit zu fördern und die Öffentlichkeit über das Potenzial der Wissenschaft zu informieren.

Die Graduate School Graubünden fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie engagiert sich für Weiterbildung, wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung, Kooperationen, die Bekanntmachung der Forschungsarbeiten und die Unterstützung von zuziehenden Forschenden. Sie ist eine Institution der Academia Raetica.

Academia Raetica


Wissensstadt Davos

In Fachkreisen verdankt Davos die internationale Bekanntheit und die innovative Ausstrahlung mitunter auch den ansässigen Forschungs- und Bildungsinstituten. Die Organisationen gelten als Top-Institute mit einem weltweit hervorragenden Renommee. Die starken Institutionen und ihre bedeutenden Kongresse sind ein Standortfaktor, der hochqualifizierte Arbeitskräfte und wichtige Gäste nach Davos bringt. Der Verein Wissensstadt Davos sorgt dafür, dass der Forschungs-, Bildungs- und Kongressplatz Davos weiter gestärkt wird.

Wissensstadt Davos
 
 

Allgemeiner Kontakt

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