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02.03.2021 12:22:53


Medienmitteilung: Noch immer zu wenig Impfstoff

Der Impfbetrieb des Spitals Davos im Kongresszentrum ist weiterhin von der Knappheit an Impfstoff geprägt. Nachdem nun die Alters- und Pflegeheime im Kanton weitgehend durchgeimpft sind, dürfte in nächster Zeit die Menge an Impfstoff zunehmen, die für Risikopatienten zur Verfügung steht, die nicht in einem Alters- oder Pflegeheim leben.

Für diese Woche musste der Betrieb im Kongresszentrum allerdings nochmals ausgesetzt werden, weil Impfserum fehlt. Für kommende Woche wurden neue Lieferungen zugesichert. Gleichzeitig werden in der nächsten Woche die ersten Zweitimpfungen an Personen durchgeführt, welche vor vier Wochen die erste Dosis erhalten hatten.

Nachdem im Alterszentrum Guggerbach in den letzten Wochen schon über 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner geimpft wurden, konnten sich in den vergangenen Tagen weitere zehn Personen für eine Impfung entscheiden. Gleiches gilt auch für das Pflegeheim Alberti am Spital. Ziel ist in beiden Betrieben eine möglichst vollständige Durchimpfung. Das Erreichen dieses Wertes soll Vereinfachungen für Besuche im Zentrum und im Pflegeheim möglich machen.

Der Testbetrieb der Davoser Hausärzte und des Spitals Davos läuft derweil weiter. Seit Beginn der zweiten Welle wurden im Spital Davos gesamthaft rund 6500 Tests durchgeführt. Inzwischen haben Destinationsgäste einen erheblichen Anteil an den Testzahlen. Viele aus dem Ausland angereiste Gäste benötigen für die problemlose Heimreise einen aktuellen Covid-19-Test. Anfang Woche oblag es ausserdem dem Spital Davos, die Mitglieder des Grossen Rates zu testen, der in dieser Woche wieder im Davoser Kongresszentrum tagt.

An den Betriebstestungen beteiligen sich in der Destination nunmehr 63 Betriebe – 54 Davos aus Davos und 9 aus Klosters. Insgesamt können auf diesem Weg regelmässig 2100 Personen getestet werden. Seit Beginn der Betriebstestungen konnten damit bereits sechs Personen ermittelt werden, die unbemerkt mit dem Corona-Virus infiziert waren. Das Risiko, dass sie im Beruf oder privat unbeabsichtigt Mitarbeitende, Kundschaft, Familie oder Freundeskreis infizieren, konnte so gebannt werden.

Kontrollen der Kantonspolizei zeigen, dass beim Betrieb von Take-away-Verpflegungsstätten in vielen Fällen Unsicherheiten bestehen. Im Gespräch oder aufgrund von Meldungen über Mängel konnten die Probleme in vielen Fällen ausgeräumt werden. Ein Betrieb musste allerdings vom Kleinen Landrat angesichts wiederholter und anhaltender Nichteinhaltung von Covid-Vorschriften geschlossen werden, bis die Mängel behoben worden sind. Total kontrollierte die Kantonspolizei während der letzten Woche in Davos 21 Betriebe.

 



Datum der Neuigkeit 18. Feb. 2021
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