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28.11.2021 09:54:57


Medienmitteilung des Pandemiestabs: Boosterimpfungen im Fokus

Die nationale Impfwoche führte zu Hochbetrieb im Davoser Impfzentrum, hauptsächlich jedoch infolge der gleichzeitig angelaufenen Boosterimpfungen für Personen mit Alter ab 65 Jahren. In den kommenden Wochen wird das Impfzentrum weiter gefordert sein, um auch für die übrigen Jahrgänge Boosterimpfungen durchzuführen. Zudem erwartet der Pandemiestab weitere Schutzmassnahmen, da schweizweit und international die Ansteckungszahlen stark zunehmen und sich die Lage im Gesundheitswesen bedroh-lich anspannt.

Wer in der vergangenen Woche das Impfzentrum im Kongresshaus aufsuchte, konnte ein emsiges Treiben des Personals und hohe Besucherzahlen feststellen. Total konnten an den sechs Tagen vom 8. bis 13. November 2021, an denen das Impfzentrum jeweils für mindestens zwei Stunden geöffnet hatte, 542 Impfungen vorgenommen werden. Im Detail waren es 79 Erstimpfungen, 83 Zweitimpfungen und 380 Boosterimpfungen. Diejenigen Personen, die die erste Impfung erhalten haben, haben sich 33-mal für den Impfstoff von Pfizer, 26-mal für Moderna und 20-mal für Janssen/Johnson&Johnson entschieden.

Boosterimpfungen werden gegenwärtig nur für Personen mit Alter ab 65 Jahren durchgeführt, aber nicht in Form des "Walk-in". Das heisst, es benötigt für die Boosterimpfung in jedem Fall eine Anmeldung, die über die kantonale Webseite gr.ch/impfen vorgenommen werden kann. Personen unter 65 Jahren erhalten im Moment noch keine Boosterimpfung, können sich aber bereits über die kantonale Webseite gr.ch/impfen für die Impfung anmelden. Zwischen letzter Impfung und Boosterimpfung müssen mindestens sechs Monate vergangen sein. Der Impfstoff ist in genügender Menge für alle Impfwilligen bereits vorhanden. Impfungen können weiterhin auch in Betrieben durchgeführt werden, sofern sich mehr als 20 impfwillige Personen zusammenfinden.

Die Tests in den Betrieben werden weiterhin durchgeführt. Offen ist gegenwärtig die Frage, ob ab Ende November weiterhin Zertifikate für negative Testergebnisse ausgestellt werden.

Die Veranstalter von in der kommenden Wintersaison geplanten Grossanlässen haben zusammen mit dem kantonalen Gesundheitsamt Schutzkonzepte erarbeitet, die allesamt die Auflage 3G oder 3G+ (Zertifikat plus Test) umsetzen. Das World Economic Forum hat sich für das Jahrestreffen von Mitte Januar 2022 für 2G+ (geimpft/genesen plus Test, für Teilnehmende und Mitarbeitende) entschieden.

Hygienemassnahmen nicht vernachlässigen

Die Fallzahlen (Ansteckungen mit dem Coronavirus) steigen derzeit nicht nur schweizweit und international, sondern auch in unserer Region an. Die Testungen an der Volksschule Davos sind zwar ausserordentlich tief. So wurde aktuell (Testungen vom 16. November 2021) keine Ansteckung festgestellt. Seit den Herbstferien wurde überhaupt nur ein positiver Fall registriert. Jedoch nehmen die Fallzahlen im Davoser Testcenter auf dem Spitalvorplatz spürbar zu. Waren in den vergangenen Wochen stets nur 1 bis maximal 3 positive Fälle pro Tag zu verzeichnen, sind es aktuell 3 bis 5. Im Moment werden zwei Personen mit Covid-19 (Coronavirus disease 2019) und einem schwereren Krankheitsverlauf stationär im Spital Davos behandelt.

Der Pandemiestab der Gemeinde Davos erwartet in nächster Zeit angesichts steigender Ansteckungszahlen weitergehende Massnahmen seitens der Bundesbehörden. Der Pandemiestab ersucht alle Davoser Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Davoser Gäste, die Hygienemassnahmen und auch die allgemeine Abstandregel von 1,5 Meter zwischen Personen unbedingt zu beherzigen. Diese Regeln haben immer noch grundlegende Bedeutung. Sie helfen entscheidend mit, wie sich die Situation in Davos in den nächsten Wochen entwickeln wird. Bei Menschenansammlungen ohne Schutzkonzept ist im Zweifel immer das Tragen einer Schutzmaske zu empfehlen.



Datum der Neuigkeit 18. Nov. 2021
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