Willkommen auf der Website der Gemeinde Davos



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Medienmitteilung: Ohne die nötige Vorsicht steht die Wintersaison auf dem Spiel

Der Covid-19-Krisenstab der Gemeinde Davos hat seine Arbeit nach einer längeren Pause wieder aufgenommen. Bis auf Weiteres wird das Gremium nun zweimal pro Woche zusammentreffen. Auslöser für den Entscheid, die Sitzungen wieder durchzuführen, ist der sprunghafte Anstieg der Fallzahlen, der nach einem sehr ruhigen Sommer mit nur wenigen Einzelfällen zu verzeichnen ist.

Die Sommer-Situation hat sich tatsächlich grundlegend geändert: Bis am Mittwochabend wurden im Spital Davos mehr als 40 Patienten innerhalb einer Woche positiv auf Covid-19 getestet. Glücklicherweise verläuft aus medizinischer Sicht bislang die Mehrzahl der Fälle unproblematisch. Eine betagte Person musste zwischenzeitlich ins Kantonsspital nach Chur verlegt werden, wo sie künstlich beatmet wird. Ein weiterer Patient musste in Davos stationär aufgenommen werden, kann das Spital aber voraussichtlich aufs Wochenende hin wieder verlassen.

Für das Spital Davos ist die gegenwärtige Situation insofern eine Herausforderung, als dass es derzeit – anders als im letzten Frühjahr – mit dem reduzierten Personalbestand des Sommers betrieben wird. Besondere Aufmerksamkeit wird im Augenblick dem Ausbau der Test-Infrastruktur geschenkt. Ziel ist es, täglich 80 bis 100 Tests durchführen zu können. In den vergangenen Tagen fanden täglich bis zu 50 Tests statt, womit die Kapazitätsgrenze erreicht wurde. Ebenfalls an ihre Grenzen stiess die Corona-Hotline des Spitals, die täglich bis zu 90 Anrufe verzeichnete. Hier wird durch die Gemeinde ab kommender Woche eine organisatorische Unterstützung der Hotline vorgesehen.

Besorgnis löst beim Krisenstab die Sorglosigkeit Einzelner aus, mit der Covid-19 begegnet wird. Für den Leiter des Krisenstabes, Landammann Tarzisius Caviezel, ist klar, dass ein "Hotspot Davos" unter allen Umständen verhindert werden muss. "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Wintersaison gefährdet sein kann, wenn es so weitergeht", stellte Caviezel fest. Die Verantwortung dafür, dass es nicht soweit kommt, liege bei jedem Einzelnen. Es sei entscheidend, dass alle die geltenden Regeln, und auch allenfalls noch dazukommende Vorschriften, einhalten würden. Dabei sei das Respektieren eines ausreichenden Mindestabstandes im Beruf wie in der Freizeit klar oberstes Gebot. Erst danach kämen das Tragen von Schutzmasken und das Erheben von Namenslisten. Letztere seien vor allem in der Gastronomie relevant.

Jener Branche könne man in Davos insgesamt ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Wiederholte Kontrollen der Kantonspolizei hätten gezeigt, dass die gültigen Vorschriften sehr gut eingehalten würden. Umso ärgerlicher seien einzelne "schwarze Schafe", die sich um Vorschriften schlicht foutieren und ihre Restaurants wie in Vor-Covid-Zeiten bis auf den letzten Platz besetzen würden. "Wir wissen, um welche Betriebe es sich handelt. Die Kontrollen der Kantonspolizei werden in den nächsten Tagen – nicht nur in den betreffenden Restaurants – weiter intensiviert. Bei Verstössen wird es Verwarnungen geben und, wenn das nicht fruchtet, auch Betriebsschliessungen. Der Kanton hat bestätigt, dass wir als Gemeinde diese Möglichkeiten haben. Wir müssen gezwungenermassen davon Gebrauch machen, wenn die nötige Einsicht fehlt", betonte Caviezel im Namen des Krisenstabes. Niemand habe die Absicht, mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Aber es müsse nun wirklich allen klar sein, dass viel auf dem Spiel stehe und nur die nötige Vorsicht und Eigenverantwortung verhindern können, dass Davos im kommenden Winter schwere Einbussen bevorstehen.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat die Gemeinde Davos alle Veranstaltungen wie Einweihungsfeiern etwa für das umgebaute Eisstadion, den neuen Kulturplatz Arkaden oder die neue Dreifachturnhalle, Aufrichtefeste, Weihnachtsessen für Mitarbeiter, Veranstaltungen der Abteilungen, etc. abgesagt. Eine Neubeurteilung der Situation erfolgt im Januar. Das Rathaus bleibt grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich, Einschränkungen in einzelnen Abteilungen sind aber möglich.

 



Datum der Neuigkeit 15. Okt. 2020

Allgemeiner Kontakt

  • Gemeinde Davos
  • Berglistutz 1, Postfach
  • CH-7270 Davos Platz 1
  • Telefon +41 (0)81 414 30 00
  • direkt Kontakt aufnehmen