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Medienmitteilung: Weiterhin starke Zunahme der Fallzahlen

Covid-19 greift in Davos weiter um sich. Innerhalb der letzten zehn Tage wurden im Spital 76 Personen positiv auf das Virus getestet. Das entspricht rund 20 Prozent der Getesteten und ist dreimal mehr, als während der ganzen ersten Welle im Frühling gezählt wurde.

Am bisherigen "Spitzentag", dem vergangenen Freitag, würden zwölf Neuinfektionen festgestellt. Dabei muss allerdings festgehalten werden, dass zuverlässige Tests im Frühling noch nicht in der gleichen Menge verfügbar waren, wie heute und darum weniger getestet wurde. Nach wie vor ist feststellbar, dass das Virus alle Alters- und Bevölkerungsgruppen gleichermassen befällt. Glücklicherweise bleibt der Krankheitsverlauf bei den meisten Personen weiterhin unproblematisch. Der einzige stationär behandelte Patient konnte das Spital inzwischen wieder verlassen. Dafür musste ein zweiter Patient mit einem schweren Verlauf direkt ins Kantonsspital in Chur eingewiesen werden.

Ab dieser Woche wird im Spital Davos der Testbetrieb ausgeweitet. Die Arbeiten werden vom Zivilschutz unterstützt. Ausserdem bieten auch Hausärzte Tests an.

Erfreuliche Nachrichten sind aus dem Altersheim Guggerbach zu verzeichnen: Der Betrieb ist nach wie vor Corona-frei. Damit dies auch weiterhin so bleibt, hat die Zentrumsleitung per sofort eine Maskenpflicht im ganzen Haus angeordnet. Besuche bleiben erlaubt, Besucher müssen sich allerdings bei der Réception anmelden und werden dann zum Zimmer der gewünschten Person begleitet. Es ist Aussenstehenden nicht erlaubt, sich frei im Zentrum zu bewegen. Zudem ist das Bistro für Aussenstehende gesperrt. Die täglichen Besuchszeiten wurden angepasst auf vormittags 10:30 bis 11:30 Uhr sowie nachmittags von 14 bis 17 Uhr.

Ebenfalls Erfreuliches kann der Krisenstab betreffend Gastrobetriebe berichten. Zwei Restaurants, die sich nicht an die Auflagen gehalten hatten, haben ihren Betrieb inzwischen angepasst und erfüllen die Vorschriften nun. Die Kantonspolizei wird ihre Kontrollen in Restaurants in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen. Am vergangenen Wochenende lag besonderes Augenmerk auf verschiedenen Bars und Nachtlokalen. Diesen wird von der Polizei nach den entsprechenden Kontrollen ein gutes Zeugnis ausgestellt. Der Krisenstab ist allen Betreibern für ihre Kooperation sehr dankbar.

Sorgen bereitet dem Krisenstab die Entwicklung in anderen Landesteilen. Nachdem am Wochenende der erste HCD-Match im erneuerten Stadion stattgefunden hat, bei dem 3500 Fans anwesend waren, darf festgestellt werden, dass sich das erarbeitete Schutzkonzept bewährt. Eine Reduktion auf 1000 Teilnehmer pro Spiel wie im Kanton Bern hätte für den HCD unabsehbare, möglicherweise sogar existenzbedrohende Folgen. Abgewendet werden kann eine Verschärfung der Vorschriften nur durch konsequentes Einhalten der geltenden Vorschriften – insbesondere der Einhaltung der nötigen Mindestabstände sowie dem Tragen von Schutzmasken, wo dies geboten ist.

Obwohl in Davos gerade überdurchschnittlich viele Fälle zu verzeichnen sind, wollen sich die Davoser Betriebe nicht unterkriegen lassen. Die absehbaren Betriebsaufnahmen auf Parsenn sowie auf der Loipe im Flüelatal sind für den Krisenstab darum wichtige positive Signale.

 



Datum der Neuigkeit 19. Okt. 2020

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