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Medienmitteilung: Covid-19 auch in den Davoser Schulen ein grosses Thema

Dass Covid-19 bei Kindern sehr viel harmloser verläuft als bei Erwachsenen oder sogar betagten Personen, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Dennoch sind auch die Schulen in die Bekämpfung der Pandemie involviert. Die Davoser Volksschulen bilden hier keine Ausnahme – im Gegenteil.

Bis heute sind eine Lehrperson und drei Schüler erkrankt. Alle sind bereits wieder auf dem Weg der Besserung resp. bereits genesen und wieder zurück in der Schule. Bei allen Personen kann davon ausgegangen werden, dass die Ansteckung nicht im Schulumfeld erfolgt ist. Bereits seit Ende der Herbstferiengilt für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Davos eine Maskenpflicht. Eine solche gilt im Kanton erst seit gestern Montag. Auch sonst werden die Corona-Regeln in den Davoser Schulen im Zweifelsfall strickt ausgelegt. Die Maskenpflicht gilt darum auch auf dem Pausenplatz. Im Bereich der Primarschule und der Kindergärten folgt die Schule Davos gegenwärtig den Vorgaben des Kantons, welche mit dem Gesundheitsamt resp. der Kantonsärztin abgesprochen sind. Unterrichtsergänzende Veranstaltungen, in denen sich die Klassen mischen, werden derzeit nicht durchgeführt. Gesungen wird nicht mehr oder wenn nur noch in sehr reduziertem Umfang. Elternabende fallen gegenwärtig aus und Teamsitzungen werden, wenn irgendwie möglich, online durchgeführt. Gleiches gilt für Weiterbildungen.

Eine grosse Rolle spielt in der Schule zum jetzigen Zeitpunkt auch die Kommunikation. Eltern werden deshalb über verschiedene Kanäle offensiv informiert. Eine Web- und Handy-basierte Informationsplattform ermöglicht den Austausch innert Sekunden. So erhalten beispielsweise alle Eltern einer Klasse eine entsprechende Mitteilung, wenn in der betreffenden Klasse ein Covid-19-Fall auftritt. Gemäss den Regeln des Kantons wird eine Klasse indes erst dann in Quarantäne geschickt, wenn in dieser Klasse mehr als ein Infektionsfall auftritt. Bislang war dies allerdings noch nicht der Fall.

Am vergangenen Wochenende tummelten sich angesichts des freundlichen Wetters sehr viele Gäste auf den Davoser Pisten und Loipen. Auf Parsenn wurden sehr viele Besucher gezählt. Der Krisenstab nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Betrieb auf dem Berg – auf den Pisten, bei den Skiliften und Seilbahnen, in den Pistenrestaurants –, aber auch auf der Flüela-Loipe, sehr diszipliniert abläuft und zu keiner Kritik oder gar Massnahmen Anlass gibt.

Ein nicht ganz so ideales Bild zeichnet hingegen die Kantonspolizei, die ihre Kontrolltätigkeit in den Bars und Gastronomiebetrieben im Zentrum und in den Dörfern fortsetzt. Das Gros der Betreiber hält die geltenden Regeln zwar ein. Einige versäumten es aber in den letzten Tagen, ihre Schutzkonzepte an die verschärften Vorgaben des Bundes beziehungsweise des Kantons anzupassen. Besonders wichtig sind für den Krisenstab die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter zwischen Barhockern an der Bar und zwischen den Tischen, die Maximalzahl von vier Personen pro Tisch und die Erhebung der Kontaktdaten. Letztere kann durch die Verwendung von Handy-Apps sehr stark vereinfacht werden.

Der Krisenstab weist darauf hin, dass die Einhaltung der Regeln sehr, sehr wichtig bzw. unerlässlich ist. Er sieht sich sonst gezwungen, fehlbare Bar- und Restaurationsbetreiber mit der Betriebsschliessung zu belegen.

Im Spital Davos lässt sich gegenwärtig ein gewisses Abflachen der Covid-19-Kurve feststellen. Die Fallzahlen steigen zwar noch – bislang wurden 204 Personen positiv getestet –, allerdings stecken sich derzeit nicht mehr gleich viele Personen an, wie vor einigen Tagen. Damit sich dies nicht wieder ändert, ist die Einhaltung der Schutzmassnahmen für den Krisenstab ganz entscheidend. Im Augenblick werden im Spital Davos wegen Covid-19 sechs Patienten stationär behandelt. Drei wurden aus einem Klinikbetrieb ins Spital verlegt. Dies entspricht dem schon im Frühling festgelegten Vorgehen, Covid-19-Patienten primär im Spital Davos zu pflegen.

 



Datum der Neuigkeit 9. Nov. 2020

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