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Rückblick auf das Wahlgeschehen vom vergangenen Wochenende in Davos

An diesem Wochenende wurde die dritthöchste Stimmbeteiligung in Davos, mindestens seit dem Jahr 2000, verzeichnet. Aber nicht die eidgenössischen Volksinitiativen mit 59,9 % (Konzernverantwortung und Finanzierung Kriegsmaterial) oder die kommunalen Vorlagen mit 58,7 % (tieferer Mehrwertabgabesatz bei speziellen Einzonungen und Wasserrechte für die Bergbahnen Rinerhorn AG), sondern der zweite Wahlgang zur Wahl des Landammanns lockte die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Stimmabgabe (64,0 % Wahlbeteiligung).

Insgesamt gingen 4'353 Stimmrechtsausweise ein (inkl. Auslandschweizer). Von diesen wurden 4'213 (96,8 %) Stimmrechtsausweise brieflich eingereicht (via Post oder grösstenteils über den Gemeindebriefkasten beim Rathauseingang). Trotz der aktuell um sich greifenden Coronavirus-Epidemie ging der Anteil der Urnengänger (3,2 %) nicht stärker zurück.

Die Urne im Ordnungsamt verzeichnete von Mittwoch bis Freitag 21 Urnengänger, die Urne in der Rathaus-Eingangshalle verzeichnete am Samstag und Sonntag total 119 Urnengänger. Bei insgesamt 2,5 Stunden Öffnungszeit der Urne in der Rathaus-Eingangshalle kam durchschnittlich pro 75 Sekunden ein Urnengänger vorbei. Die Urne im Ordnungsamt wird zwar nur schwach besucht, sie wird jedoch nicht durch zusätzliches Personal betrieben, sondern durch das Sekretariat des Ordnungsamts selbst. Die Urne im Ordnungsamt muss aufgrund von eidgenössischen Vorgaben zwingend angeboten werden.

Trotz Stimmbeteiligung auf Rekordniveau mussten erstaunlicherweise nur 12, also sehr wenige Stimmkuverts als ungültig erklärt werden. Bei 10 Stimmrechtsausweisen fehlte die Unterschrift, bei 2 Einsendungen fehlte nicht nur die Unterschrift, es waren auch keine Stimm- oder der Wahlzettel dazu abgegeben worden.

Einige Detailangaben noch zur Landammannwahl: Die 45 leeren Wahlzettel waren absolut leer abgegebene Wahlzettel. Die 30 ungültigen Wahlzettel teilten sich wie folgt auf:

  • 12 Wahlzettel hatten einen langen, von Hand gezogenen Strich darauf (Wahlzettel mit nur einem Strich darauf zählen gemäss kantonaler Praxis als ungültig);
  • 10 Wahlzettel waren ungültig, weil der Stimmrechtsausweis nicht unterschrieben war;
  • 4 Wahlzettel wurden ohne Stimmrechtsausweis abgegeben;
  • 1 Wahlzettel enthielt einen Namen, der im Davoser Stimmregister nicht enthalten ist;
  • 1 Wahlzettel lautete auf "Der Bisherige, 'der alte'!";
  • 1 Wahlzettel lautete auf "ja";
  • 1 Wahlzettel wünschte sich ein Co-Gemeindepräsidium und enthielt explizit ein "2er-Ticket" mit zwei Namen.

Die 26 Stimmen an vereinzelte Personen (im Wahlprotokoll "Einzelne" genannt) verteilen sich wie folgt:

  • 24 Stimmen für die drei Mitglieder des Kleinen Landrates Valérie Favre-Accola, Christian Stricker und Tarzisius Caviezel;
  • 1 Stimme an ein Mitglied des Grossen Landrates;
  • 1 Stimme an einen Davoser Stimmbürger.

Abstimmungscouvert mit Kaffee- und anderen Flecken
Auch so können Abstimmungscouverts aussehen. Hoffentlich hat der Kaffee geschmeckt.

Dokument Foto "Abstimmungscouvert mit Kaffee- und anderen Flecken" (jpg, 3602.8 kB)


Datum der Neuigkeit 29. Nov. 2020

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