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30.11.2021 13:22:14


Medienmitteilung: Winterwunderland als Herausforderung

Der lange erhoffte Schnee ist endlich da. Die am Wochenende gefallenen Schneemengen lockten denn dem Wetter zum Trotz zahlreiche Wintersportler ins Freie. Für Bergbahnen und Gastronomiebetriebe stellte diese Situation eine Herausforderung dar, weil die Einhaltung der Covid-19-Schutzmassnahmen weiterhin höchste Priorität hat. Nach den Informationen, die dem Krisenstab zur Verfügung stehen, konnte der Ansturm aber gut gemeistert werden. Unerwünschte Ansammlungen blieben die Ausnahme. Da die Restaurants auf Anordnung des Kantons auch in den Skigebieten schliessen mussten, haben mehrere Betriebe auf Take-Away-Service umgestellt. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass auch hierfür ein Schutzkonzept bestehen muss und weder im noch vor dem Lokal Sitzgelegenheiten vorhanden sein dürfen. Der Krisenstab hält alle Leistungserbringer, ganz besonders jene aus Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, dazu an, ihre Schutzkonzepte zu überprüfen und nötigenfalls an die neusten Vorschriften anzupassen. Auf Anordnung des Regierungsrates hat die Kantonspolizei ihre Kontrolltätigkeit in den letzten Tagen intensiviert.

Als zusätzliche Attraktion hat am Wochenende der Davoser Eistraum seinen Betrieb aufgenommen. Für seinen Betrieb wurde ebenfalls ein Schutzkonzept ausgearbeitet. Unter anderem dürfen sich nicht mehr als 300 Personen gleichzeitig auf dem Eis aufhalten. Damit Besucher keine Enttäuschungen erleben, hat die Destination auf ihrer Webseite unter "Live Status" einen Zähler aufgeschaltet, der Auskunft darüber gibt, wie viele Personen sich gerade auf dem Eis tummeln und ob noch Kapazität vorhanden ist.

Verärgert ist der Krisenstab über die Veröffentlichungen einer Privatperson auf der Webseite davospictures.ch. Unter anderem werden dort durch eine Privatperson eine so genannte "Anreisewarnung" sowie Fallzahlen verbreitet, die nicht nachvollziehbar und auch nicht überprüfbar sind. Es ist nach Ansicht des Krisenstabes verantwortungslos und weder sinnvoll noch der Sache dienlich, mit haltlosen Behauptungen und Unterstellungen Angst sowie Verunsicherung zu schüren.

Mit Erleichterung nimmt der Krisenstab zur Kenntnis, dass die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen rückläufig ist. Waren es anlässlich der letzten Sitzung noch 44 aktive Fälle, zählte man eine Woche später, am 3. Dezember, noch 28 Erkrankte. Über das vergangene Wochenende, an dem ungewöhnlich viele Tests durchgeführt wurden, stieg die Zahl wieder etwas an. Am Sonntag lag sie bei 32 Fällen. Die Zahl der stationären Patienten ist dagegen stabil. Sie lag am Sonntag bei vier Patienten. Intensiv überwacht werden muss gegenwärtig niemand.

Rückmeldungen aus der Davoser Ärzteschaft zeigen, dass bei den hiesigen Hausärzten ungefähr gleich viele Tests stattfinden, wie im Spital. Zu einem spürbaren Anstieg der Fallzahlen hat dies nicht geführt. Obwohl sich der Krisenstab bewusst ist, dass es eine gewisse Dunkelziffer gibt, geht er davon aus, dass die zur Verfügung stehenden Zahlen eine realistische Grössenordnung der Fallzahlen in Davos abbilden.

 



Datum der Neuigkeit 7. Dez. 2020
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