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27.11.2021 12:58:00


Medienmitteilung: Entspannte Weihnachtstage im Spital Davos

Über die Weihnachtstage reisen traditionell zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland nach Davos. Das war auch an Weihnachten 2020 nicht anders, auch wenn die Auslastung der Gästebetten hinter dem Vorjahr und dem langjährigen Schnitt zurückbleibt. Entgegen den Befürchtungen vor allem aus dem Unterland führte die Anwesenheit der Gäste in den Hotels und Zweitwohnungen sowie der Tagesgäste aber nicht zu einer Überlastung des Spitals.

Am Sonntag, 27. Dezember, waren im Spital Davos 30 Betten belegt, von denen 5 auf Covid-19-Patienten entfielen. Zehn Spitalbetten waren noch frei. Auch die beiden in der Überwachungsstation vorhandenen Plätze waren frei. Auf der Notfallstation war kein signifikanter Anstieg der Nachfrage feststellbar. Am meisten Fälle waren am Stephanstag zu verzeichnen. An diesem Tag meldeten sich 33 Personen im Notfall – 2019 waren es während der gesamten Wintersaison durchschnittlich 34,4 Patienten. Der Patientenanteil, der aufgrund von Wintersportunfällen das Spital aufsuchte, ist ebenfalls durchschnittlich. Vonseiten des Spitals wird die Situation somit insgesamt als entspannt bezeichnet.

Weiterhin wird fleissig Gebrauch gemacht von der Möglichkeit, sich im Spital Davos auf Covid-19 testen zu lassen. Der Spitzenwert der letzten sieben Tage wurde am 24. Dezember mit 84 Tests erreicht. 47 % der in den letzten Tagen Getesteten wohnen in Davos, 7 % in anderen Gemeinden des Kantons. 35 % kommen aus der übrigen Schweiz und 11 % aus dem Ausland. Die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle in Davos belief sich am 27. Dezember auf 52.

Eine positive erste Bilanz zieht der Krisenstab hinsichtlich der Maskentragpflicht im Ortszentrum und um den Davosersee. Obwohl sich einzelne Personen darüber beschwerten, dass insbesondere rund um den See nicht genügend auf die Maskenpflicht hingewiesen werde, wurde das Gebot zum Maskentragen recht gut eingehalten. Generell sehr gut aufgenommen wurden die an vier Stellen über die Promenade und die Talstrasse gespannten Banden mit Hinweisen auf die Maskentragpflicht. Eine 100-prozentige Einhaltung wird zwar nicht erreicht, das ist dem Krisenstab klar, aber mit Banden, Plakaten und zirkulierenden Mitarbeitern, die fehlbare Personen direkt auf die Maskentragpflicht ansprechen, kann das anvisierte Ziel bestmöglich erreicht werden.

Noch wichtiger als das Maskentragen ist die Einhaltung ausreichender Abstände. Erfahrungen von Mitgliedern des Krisenstabes und Rückmeldungen der Kantonspolizei, die weiterhin Kontrollen durchführt, ergeben ein positives Bild, auch wenn in einzelnen Fällen an gewissen Orten und zu gewissen Zeiten Personenansammlungen festgestellt werden mussten. Gerade weil die Bündner Regierung am Mittwoch Lockerungen der Vorschriften angeordnet hat – Terrassen von Restaurants dürfen wieder benutzt werden und das Alkoholverbot in den Skigebieten fällt am 3. Januar – ist nun die Vernunft und die Selbstverantwortung der Menschen um so mehr gefragt.

Dies gilt auch für Betriebe. Überprüfungen der Polizei zeigten, dass Schutzkonzepte bzw. deren Umsetzung insbesondere in Hotel- und Gastrobetrieben nicht immer auf dem aktuellsten Stand waren. Ermahnungen und Nachkontrollen wurden nötig. Das insgesamt aber positive Bild darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geltenden Regeln auch künftig genau befolgt werden müssen und die Möglichkeit weiterhin besteht, Betriebe, die sich wiederholt nicht an Vorschriften halten, in letzter Konsequenz zu schliessen. Eine solche Schliessung kann auch auf unbestimmte Zeit erfolgen.

 



Datum der Neuigkeit 30. Dez. 2020
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