https://www.gemeindedavos.ch/de/ueberdavos/aktuelles/aktuellesinformationen/welcome.php?action=showinfo&info_id=1145086&ls=0&sq=&kategorie_id=&date_from=&date_to=
22.06.2021 13:28:55


Medienmitteilung: Disziplin beim Maskentragen sinkt

Mit Sorge nimmt der Davoser Krisenstab verschiedene Rückmeldungen zur Kenntnis, dass die Disziplin zum Tragen einer Schutzmaske in den letzten Tagen gesunken ist. Die Tragepflicht gilt seit dem 22. Dezember in den geschlossenen Ortsbereichen von Davos Dorf und Platz sowie auf dem Seerundweg. Nachdem in der letzten Woche ein erster Fall der britischen Virusmutation in Davos aufgetreten ist, wies der Krisenstab bereits auf die wachsende Bedeutung der Schutzmasken hin und kündigte eine Verstärkung der Kontrollen an.

Der Bundesrat hat nun am Mittwoch entschieden, dass die Polizei bei Verletzung der Maskentragpflicht ab dem 1. Februar gesamtschweizerisch Bussen verhängen kann. Dies wird auch in Davos, wo pro Tag durchschnittlich zwei Patrouillen der Kantonspolizei unterwegs sind, so gehandhabt. Besonderes Augenmerk wird auf die öffentlich zugänglichen Gebäude und den öffentlichen Verkehr gelegt. Die Gemeinde wird in den nächsten Tagen die Standorte der Schilder, die auf die Schutzmaskenpflicht hinweisen, überprüfen, wo nötig anpassen und allenfalls zusätzliche Schilder aufstellen.

Im Spital Davos wird derzeit eine Patientin wegen Covid-19 stationär behandelt. Die Situation wird als insgesamt ruhig bezeichnet. Nach dem erstmaligen Auftreten der Virusmutation wurden seither keine weiteren Fälle festgestellt. Auch im Pflegeheim sowie im Alterszentrum Guggerbach ist die Situation entspannt. Der Krisenstab möchte betonen, dass die ruhige Lage wesentlich mit dem geltenden Schutzkonzept und der Maskentragpflicht zusammenhängt und er dankt der Bevölkerung für ein verantwortungsvolles Verhalten.

Es wird weiter geimpft, aber genügend Impfstoff fehlt

Im Guggerbach werden in der kommenden Woche die zweiten Impfdosen verabreicht. Danach werden 78 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner gegen Covid-19 geimpft sein. Nächste Woche wird zudem damit begonnen, die Personen im Zentrum regelmässig jede Woche zu testen. Die Impfstation des Spitals Davos im Kongresszentrum, wo sich angemeldete Personen impfen lassen können, hat am Montag ihren Betrieb aufgenommen. Geimpft wird jeweils am Nachmittag. Aufgrund des derzeitigen Mangels an Impfstoffen in der Schweiz und im Ausland, ist allerdings absehbar, dass der Betrieb im Kongresszentrum zwischenzeitlich eingestellt werden könnte, bis wieder genügend Impfstoff verfügbar ist.

Anmeldungen zur Impfung sind weiterhin möglich im Internet unter der Adresse www.gr.ch/impfen oder über die kantonale Telefonnummer 081 254 16 00. In besonderen Fällen hilft das Spital Davos unter 081 414 80 50 weiter.

Betriebstestungen beginnen

Die bereits angekündigten Betriebstestungen in Davos stehen unmittelbar vor dem Start. Bislang haben sich 32 Betriebe für entsprechende Tests gemeldet, 3 davon aus Klosters. 20 Betriebe haben ihre Teilnahme bereits definitiv zugesagt. Ab heute Freitag erfolgen in den Betrieben, von denen eine definitive Zusage vorliegt, die Erfassung der Mitarbeitenden, die sich an den Testungen beteiligen. Die betreffenden Mitarbeitenden werden anschliessend vom Kanton persönlich via Email kontaktiert und zum Ausfüllen eines Fragebogens eingeladen. Aufgrund dieses Fragebogens wird ermittelt, wie oft sich eine Person testen lassen soll. Die entsprechenden Tests – zur Anwendung kommen die so genannten "Spucktests" – werden direkt an die Firma geschickt und dort an die zu testenden Mitarbeitenden verteilt.

Die eigentliche Aufnahme der Betriebstestungen erfolgt am kommenden Montag. An Wochenenden wird nicht getestet. Betriebe, die sich ebenfalls für Betriebstestungen interessieren, oder sich dafür anmelden möchten, erhalten im Internet unter www.gr.ch/betriebstests weitere Informationen. Eine Anmeldung zum Mitmachen ist jederzeit möglich und seitens Krisenstab sehr erwünscht.

Der Krisenstab weist darauf hin, dass der Bundesrat an seiner Sitzung vom 27. Januar 2021 unter anderem einen Beschluss zur Kostenübernahme von Tests gefasst hat. Es ist allerdings im Moment noch unklar, ob die Betriebstestungen im Kanton Graubünden dadurch ebenfalls abgedeckt werden. Nachdem die Kosten in den letzten Tagen und Wochen mehrfach nach unten korrigiert wurden, ist der Krisenstab allerdings zuversichtlich, dass die sinnvollen Betriebstestungen nicht am Kostenfaktor scheitern werden.

 



Datum der Neuigkeit 28. Jan. 2021
  zur Übersicht aller Neuigkeiten