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Medienmitteilung: Mit Trickserei zur Impfung?

Wer sich gegen Covid-19 impfen lassen will, muss weiterhin mit langen Wartezeiten rechnen. Der Krisenstab versteht absolut, dass sich viele über diese Tatsache ärgern. Einfach so ändern lässt sie sich indes nicht. So hat weder der Kleine Landrat, noch der Krisenstab und auch nicht das Spital Davos Einfluss auf die Menge der zugeteilten Impfdosen.

Beunruhigend findet der Krisenstab die Tatsache, dass es angesichts der zu erwartenden Wartezeiten vermehrt zu Versuchen kommt, sich Impfungen zu erschleichen. So wird versucht, sich in mehreren Kantonen gleichzeitig anzumelden, oder es werden bei der Anmeldung schwere chronische Krankheiten vorgegaukelt, um in der Prioritätenliste nach vorne zu rücken.

Der Krisenstab verurteilt solch unsoziales Handeln scharf und warnt gleichzeitig davor, weil sonst von übergeordneten Stellen allenfalls medizinische Abklärungen angeordnet werden könnten, um die Notwendigkeit einer prioritären Behandlung nachzuweisen. Dies wäre nach Ansicht des Krisenstabes in niemandes Interesse.

Im Alterszentrum Guggerbach und dem Pflegeheim Alberti am Spital sind nunmehr deutlich über 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner zum zweiten Mal geimpft. Beim Personal liegt die Impfrate bei rund 65 Prozent. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten sich impfen lassen, können dies allerdings wegen des bereits erwähnten Mangels an Impfstoff gegenwärtig nicht tun.

Teststrategie als Zukunftsstrategie

Im Bereich der Betriebstestungen haben sich weitere Unternehmen angeschlossen. Es werden nunmehr 68 Betriebe – 59 aus Davos und 9 aus Klosters – durch die Tests erfasst. Die Teilnahme an den Testungen ist für die Mitarbeitenden freiwillig. Ausserdem hat der Kanton diese Woche beschlossen, die anfallenden Kosten von Fr. 8.50 fortan und auch rückwirkend zu übernehmen.

Der Krisenstab ist über die wachsende Zahl an Betrieben, die sich beteiligen, sehr erfreut. Um so enttäuschter ist er, dass sich die Landesregierung im Rahmen der am Mittwoch beschlossenen Lockerungsmassnahmen nicht dazu entschliessen konnte, die Terrassen von Restaurants wieder zu öffnen. Der Kristenstab, die Gemeinde und die Destination Davos möchten sich aber von dieser Entscheidung nicht beirren lassen und blicken in die Zukunft. Die nun vom Kanton vollständig finanzierten Betriebstestungen werden darum als erfolgsversprechende Vorwärtsstrategie weiterverfolgt. So sollen die Tests voraussichtlich ab Mitte März auch auf die Davoser Schulen ausgeweitet werden. Ziel der Teststrategie ist, das Virus und seine Varianten zu isolieren und so schrittweise aus den einschneidenden Massnahmen aussteigen zu können.

Aufatmen im Freien

Ein erster Schritt liegt in der Lockerung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Vor dem Hintergrund der bundesrätlichen Lockerungen wird in Davos das Schutzkonzept ebenfalls angepasst. Angesichts der steigenden Testrate und der sich dem Ende zuneigenden Feriensaison sollen ab dem 1. März die Mitte Dezember beschlossenen schärferen kommunalen Vorschriften in Bezug auf Schutzmasken im öffentlichen Aussenraum fallen. Es werden stattdessen wieder die generellen Regeln des Bundes gelten, wie das in den allermeisten Gemeinden der Fall ist. Somit gilt die Maskenpflicht beispielsweise weiter im öffentlichen Verkehr und überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausdrücklich bestehen bleibt die Schutzmaskenpflicht in den Anstehbereichen der Bergbahnen sowie auf dem Gelände der Davoser Schulen.

 



Datum der Neuigkeit 26. Feb. 2021

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